XEmacs
Ja, ich bin einer dieser Menschen, die sich gymnastische Fingerübungen antrainieren, nur um mit ihrem Text-Editor umgehen zu können.
Wie wohl jeder, der mit Uni*en arbeitet, musste ich mich irgendwann mal für einen der üblichen Verdächtigen unter den Text-Editoren entscheiden (Emacs, vi und deren Abkömmlinge).
Mein "Spielzeug" der Wahl ist da das Wunderding namens
XEmacs.
Der
vi(m) ist
ehrlich gesagt nie wirklich in die engere Wahl gekommen und ich muss
zugeben, dass wenn ich ab und an gezwungen werde damit zu arbeiten,
weil auf dem System kein Emacs installiert ist, bereue ich meine
Entscheidung für den Emacs nie (dieses ständige [ESC] getippe macht
mich kaputt :-).
Am Anfang fiel meine Wahl noch auf den
GNU
Emacs. Das war da gar keine wirklich bewusste entscheidung, ich
fand beide seltsam, aber ein Kollege meinte, ich solle doch den Emacs
nehmen "der ist ganz toll...". Da ich es nicht besser wusste, war
damit die Entscheidung gefallen. Irgendwann bin ich dann auf den
XEmacs umgestiegen,
da damit zu der Zeit schon ein paar Sachen (besser?) gingen, die der
GNU Emacs noch nicht konnte. Mag aber auch
sein, dass ich es nur nicht wusste, oder der GNU es eben einfach nicht
"von Haus aus" mitbrachte. Beim XEmacs gab es einfach gleich einen
riesen Haufen "cooler" Lisp-Pakete mit dazu.
Inzwischen verwende ich den XEmacs für fast alles, was irgendwie mit "Schreiben" zu tun hat. Programmieren, Mails oder HTML/XML, einfache Texte wie diesen,...
Wer mehr über dieses "Wunderding", mit dem man Gerüchten zufolge neben Kaffee-Kochen auch einfach nur Texte schreiben kann erfahren will, findet umfangreiche Doku unter folgenden Links:
Wer mehr über die Unterschiede zwischen dem XEmacs und dem GNU Emacs
erfahren möchte oder wissen will, wie es zu der Trennung kam, findet
hier Seiten zum Thema:
XEmacs vs. GNU Emacs. Auf diesen Seiten gibt es
auch über die weiterführenden Links viel zu diesem Thema zu lesen.