MacBook Tastaur Layout anpassen
OK, ich hab's dann doch getan.
Ich habe mir Ende Dezember noch ein MacBook Pro 4.1 zugelegt. Das ganz neue MBP Modell von Oktober 2008 hat zwar das extrem schicke neue Alu-Gehäuse, gibt's aber leider nur mit dem vollkommen unbrauchbaren Hochglanz-Display. Nach dem ersten Start und der Eingabe der Daten funktionierte grundsätzlich erst mal alles wie erwartet. Soweit so gut. Der erste Schreck kam dann aber sehr schnell: Wo zur Hölle ist auf der deutschen Mac-Tastatur die Pipe? Hätte ich mir doch eines mit englischer Tastatur kaufen sollen? Ein kleines Tool bringt Abhilfe: Ukelele ist ein kleines Tool mit dem man die Tastatur Belegung beliebig umlegen kann. Netterweise bringt das Paket gleich noch die üblichen verdächtigen Layouts mit, also einfach das LogitechGerman.keylayout nehmen und in ~/Library/Keyboard Layouts/ ablegen. ![]() Screenshot Keyboard-Layout-Select Das neue Keyboard Layout in der Sys-Config im Bereich International > Input Menu aktivieren und schon hat man eine Tastaturbelegung mit der man wie gewohnt arbeiten kann. Wenn man in der gleichen Sys-Config noch das Flag zur Anzeige in der Menu-Bar aktiviert, kann man die KeyboardLayouts jederzeit bequem wechseln. Kommentarbenachrichtigung in s9y deaktiviert
Um $WEM_AUCH_IMMER den Abmahnspaß zu verderben, habe auch ich die Funktion "Bei Aktualisierung dieser Kommentare benachrichtigen" im Blog deaktiviert.
Netterweise hat Kris in seinem Artikel dazu gleich noch die passenden SQL-Statements zum Löschen bestehender Subscriptions gepostet. Die paar, die es gab, sind jetzt auch weg, also nicht wundern ;-) Ich werde das erst mal deaktiviert lassen, auch wenn Garvin in den 1.4 snapshots von s9y schon ein opt-in dafür eingebaut hat.
Autor: Jens Giessmann
in Allerlei
am
Dienstag, 21. Oktober 2008
um
09:10
Kommentare (0) | Trackbacks (0) InnoDB Konfiguration - einfach erklärt
Kristian Köhntopp hat mal wieder einen Artikel der Sorte "so will ich das erklärt bekommen" geschrieben. Diesmal über "Die InnoDB Storage Engine: Konfiguration"
Lesen lohnt sich! GPL und die Frage "Was ist ein abgeleitetes Werk"
Zuerst mal, alle hier gemachten Aussagen sind meine Interpretation, ich bin kein Anwalt ;-)
Und genau das scheint das Problem zu sein: Interpretation. Vor allem die Definition "Was ist ein abgeleitetes Werk" in Bezug auf die GPL scheint nicht eindeutig geklärt zu sein, zumindest nicht in allen Bereichen. Klar ist wohl, dass wenn man GPL-Code weitergibt, kopiert oder verändert das neue Werk ebenfalls unter der GPL stehen muss. Klar ist wohl auch, dass wenn man z.B. innerhalb eines Programmes eine unter der GPL stehende Lib statisch einkompiliert wird das gesamte Programm unter der GPL stehen muss. Bei der Frage wie das bei der Verwendung bzw. der Erstellung von dynamisch gelinkten Libs aussieht scheint man sich schon nicht mehr so einig zu sein. Auch beim dyn. Linken in C werden ja zumindest die Header-Files eingebunden, bzw. wenn das Programm läuft wird die Lib ja zur Laufzeit eingebunden. Auf der einen Seite gibt es die Auffassung. auch dann müsse das Programm als Ganzes unter der GPL stehen. Auch die FAQ zur GPL hat einen entspr. Absatz der diese Ansicht vertritt. Andere sehen hier wohl eine Grenze zwischen "Ableiten" und "Verwenden", d.h. das Programm oder die Lib ist ein eigenständiges Werk und kann unter einer beliebigen Lizenz vertrieben werden. Ein Beispiel das nicht abschliessend geklärt zu sein scheint, ist der proprietärere GK-Treiber von NVIDIA für Linux. (heise Artikel zum Thema) "GPL und die Frage "Was ist ein abgeleitetes Werk"" vollständig lesen
Autor: Jens Giessmann
in Allerlei
am
Donnerstag, 21. Juni 2007
um
23:42
Kommentare (0) | Trackbacks (0) Entfernung Ihrer Webseite *** aus dem Google Index == Spam
Diese Mails gab es Anfang Mai schon mal (siehe dazu einen heise Artikel).
Heute scheint noch mal ein Welle von gefälschten Google-Mag-Dich-Nicht-Mehr Spam-Mails in die Mailboxen vieler Website-Betreiber zu laufen. Inhalt dieser Mails ist die, dass das "Google Search Quality Team" die Seite XY wegen eines Verstoßes gegen die Google-Richtlinien aus dem Index entfernen werde. Die Mails sehen auf den ersten Blick auch erst mal echt aus (und für die meisten "normalen" User" auch auf den zweiten oder dritten...). Man erkennt die Fälschungen zwar recht leicht anhand der Mail-Header (Google sendet normalerweise keine Mails über Mailserver mit dynamischen IPs "irgendwo" auf der Welt), aber wer liest UND versteht schon Mailheader ;-) Was sicher einige stutzig machen sollte, ist der Umstand dass sie eventuell gar keine index.htm Datei haben, oder für ihre domain ohne www überhaupt kein A-Record im DNS vorhanden ist. Der Sinn hinter der ganzen Aktion ist mir (noch) vollkommen unklar. Anfang Mai gab es wenigstens noch an manchen der Mails unsinnigen Schadcode als Anhang, die Mails von heute haben aber ausser der Verwirrung überhaupt keinen erkenntlichen Sinn mehr... In einem heise-Artikel zum Thema wird vermutet, dass die Aktion entweder "nur" ein Test eines Botnetz ist, oder einfach nur Pfusch. Für alle die sich unsicher sind ob die Mails nicht doch echt sein könnten: Ganz locker bleiben, laut einer Stellungnahmen von Google im Webmaster-Zentrale-Blog verschickt Google im Moment überhaupt keine solchen Mails bis sie bessere Wege gefunden haben Ihre Mails zu authentitifizieren. Hier ein Beispiel einer solchen Mail von heute: Date: Wed, 20 Jun 2007 09:58:36 +0200 Subject: Entfernung Ihrer Webseite www.example.org aus dem Google Index From: "Google Search Quality DO NOT REPLY" <DONOTREPLY@gmail.com> To: info@example.org Sehr geehrter Seiteninhaber oder Webmaster der Domain www.example.org, bei der Indexierung Ihrer Webseiten mussten wir feststellen, dass auf Ihrer Seite Techniken angewendet werden, die gegen unsere Richtlinien verstossen. Sie finden diese Richtlinien unter folgender Webadresse: http://www.google.de/webmasters/guidelines.html Um die Qualitaet unserer Suchmaschine sicherzustellen, haben wir bestimmte Webseiten zeitlich befristet aus unseren Suchergebnissen entfernt. Zurzeit sind Seiten von www.example.org fuer eine Entfernung ueber einen Zeitraum von wenigstens 30 Tagen vorgesehen. Wir haben auf Ihren Seiten insbesondere die Verwendung folgender Techniken festgestellt: *Seiten wie z. B. example.org, die zu Seiten wie z. B. http://www.example.org/index.htm mit Hilfe eines Redirects weiterleiten, der nicht mit unseren Richtlinien konform ist. Gerne wollen wir Ihre Seiten in unserem Index behalten. Wenn Sie wollen, dass Ihre Seiten wieder von uns akzeptiert werden, korrigieren oder entfernen Sie bitte alle Seiten, die gegen unsere Richtlinien verstossen. Wenn dies erfolgt ist, besuchen Sie bitte die folgende Webadresse, um weitere Informationen zu erhalten und einen Antrag auf Wiederaufnahme in unseren Suchindex zu stellen: https://www.google.com/webmasters/sitemaps/reinclusion?hl=3Dde Mit freundlichen Gruessen Google Search Quality Team
Autor: Jens Giessmann
in Allerlei
am
Mittwoch, 20. Juni 2007
um
15:11
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